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Integriertes Transportmanagement

Durchgehende Digitalisierung statt Stückwerk mit Excel

Warum Speditionen den Sprung von Insellösungen zu durchgängigen Prozessen schaffen müssen 

Es gibt sie noch immer: die Excel-Dateien, die in vielen Speditionen heimlich das Rückgrat der Transportplanung bilden. Tabellen für die Tourenplanung, Listen für die Sendungsverfolgung, Auswertungen für die Kostenkontrolle – oft ergänzt durch zahllose E-Mails, Telefonate und handschriftliche Notizen. Was über Jahre gewachsen ist, funktioniert irgendwie. Doch sobald das Transportvolumen steigt, neue Kunden und Kollegen hinzukommen oder kurzfristige Änderungen den Alltag bestimmen, offenbart sich das vermeintlich bewährte System als ein digitales Flickwerk. 

Nicht selten existieren mehrere Versionen derselben Datei auf unterschiedlichen Rechnern. Informationen werden manuell übertragen, Daten mehrfach gepflegt und Änderungen nicht konsequent dokumentiert. Die Folge sind Fehler, Zeitverluste und ein erheblicher Abstimmungsaufwand zwischen den beteiligten Abteilungen. 

Herrschaftswissen statt Datentransparenz 

Besonders kritisch wird es, wenn Wissen in einzelnen Excel-Dateien oder bei bestimmten Mitarbeitern gebunden ist. Fällt eine Schlüsselperson aus, können wichtige Prozesse ins Stocken geraten. Darüber hinaus fehlt häufig eine zentrale Sicht auf das aktuelle Betriebsgeschehen. 

Während die Disposition mit einer Tabelle arbeitet, nutzt das Controlling eine andere Datenbasis. Kundenservice, Lager und Abrechnung greifen wiederum auf eigene Informationsquellen zurück. Dadurch entstehen unterschiedliche Datenstände und ein hoher Aufwand für die Abstimmung. 

Margen lassen kaum Spielraum

Dabei stehen Transportunternehmen heute unter einem enormen Druck: Kunden erwarten Transparenz in Echtzeit, Fahrer müssen effizient disponiert werden und Margen lassen kaum Spielraum für unnötige Prozesse. 

Wer in diesem Umfeld weiterhin auf isolierte Insellösungen setzt, verliert wertvolle Zeit und riskiert Fehler an den Schnittstellen. Gefragt sind stattdessen durchgängige digitale Prozesse, die alle Beteiligten miteinander verbinden. 

Automatischer Datenfluss

Ein integriertes Transportmanagementsystem ersetzt deshalb nicht einfach nur Excel-Tabellen. Es schafft eine zentrale Datenbasis für Disposition, Fahrer, Kundenservice und Management. Informationen werden nur einmal erfasst, stehen allen Beteiligten zur Verfügung und fließen automatisch durch den gesamten Transportprozess. 

Das Ergebnis: mehr Transparenz, weniger Aufwand und eine deutlich höhere Prozesssicherheit. Moderne Lösungen wie das pLG TMS von proLogistik ermöglichen eine durchgängige Digitalisierung aller Transportprozesse – von der Auftragserfassung über die Disposition bis hin zur Zustellung und Abrechnung. 

Anforderungen an die Transportlogistik 

Transportlogistik erfordert deutlich mehr als die reine Verwaltung von Aufträgen. Unternehmen müssen zum Beispiel jederzeit wissen, wo sich Fahrzeuge und Sendungen befinden, welche Touren gefährdet sind und welche Ressourcen verfügbar sind. 

Diese und andere Informationen müssen möglichst in Echtzeit verfügbar sein. Denn Verzögerungen, Staus, Fahrzeugausfälle oder kurzfristige Kundenanforderungen verlangen schnelle Entscheidungen. 

Mit isolierten Softwarelösungen und Excel-Listen lässt sich diese Transparenz nur schwer erreichen. Stattdessen benötigen Unternehmen eine integrierte Plattform, die sämtliche Daten und Prozesse zusammenführt. 

Wichtige Daten für Disposition und Speditionsleitung

  • Aktueller Standort von Fahrzeugen und Sendungen
  • Gefährdete Touren
  • Verfügbare Ressourcen
  • Auslastung der Flotte
  • Aktuelle Kosten und Erlös
  • Einhalten vereinbarter Service-Level 

Integriertes Transportmanagement 

Ein integriertes Transportmanagement-System bildet alle relevanten Abläufe innerhalb einer gemeinsamen digitalen Umgebung ab. Informationen werden nur einmal erfasst und anschließend über den gesamten Prozess hinweg genutzt. Der entscheidende Unterschied zu klassischen Insellösungen liegt darin, dass sämtliche Prozessschritte auf einer gemeinsamen Datenbasis aufbauen. 

Ein integriertes TMS umfasst typischerweise folgende Bereiche:

  • Auftragsmanagement
  • Disposition und Tourenplanung
  • Fahrzeug- und Ressourcenmanagement
  • Telematikanbindung
  • Fahrerkommunikation
  • Sendungsverfolgung
  • Dokumentenmanagement 
  • Frachtenabrechnung
  • Reporting und Controlling 
  • Kunden- und Partnerportale 

Durchgängige Prozesse mit pLG TMS 

Ein Beispiel für ein integriertes Transportmanagement-System bietet pLG TMS von proLogistik. Die Lösung wurde speziell für die Anforderungen von Speditionen, Transportdienstleistern und Stückgutnetzwerken entwickelt und unterstützt die durchgängige Digitalisierung entlang der gesamten Transportkette. 

Bereits bei der Auftragserfassung werden alle relevanten Informationen zentral im System hinterlegt. Diese stehen anschließend automatisch für Disposition, Fahrer, Kundenservice und Abrechnung zur Verfügung. 

Dadurch entfallen viele manuelle Arbeitsschritte, die in traditionellen Organisationsstrukturen häufig durch Excel-Listen oder separate Anwendungen abgebildet werden. 

Besonders wertvoll ist dabei die enge Verzahnung verschiedener Funktionsbereiche. So können beispielsweise Dispositionsentscheidungen unmittelbar auf aktuelle Telematikdaten zugreifen. Statusmeldungen von Fahrern werden automatisch verarbeitet und stehen in Echtzeit für Kundeninformationen oder Folgeprozesse bereit. 

Transparenz in Echtzeit

Ein wesentlicher Vorteil integrierter Systeme liegt in der permanenten Transparenz über das operative Geschehen. 

Durch die Anbindung von Telematiklösungen und mobilen Fahreranwendungen erhält die Disposition jederzeit einen aktuellen Überblick über den Status aller Transporte. Positionen, Ankunftszeiten, Abliefernachweise und Statusmeldungen fließen automatisch in das System ein. 

In Verbindung mit Lösungen wie der Fahrer-App pLG Drive entsteht eine durchgängige digitale Kommunikationskette zwischen Disposition und Fahrpersonal. Tourenänderungen, Auftragsinformationen oder Rückmeldungen können ohne Medienbrüche ausgetauscht werden. 

Dadurch reduziert sich nicht nur die Anzahl telefonischer Rückfragen. Auch die Reaktionsgeschwindigkeit bei Abweichungen steigt deutlich. 

Management by Exception statt Dauerkontrolle 

Eine der größten Herausforderungen für Speditionsleiter besteht darin, die wirklich kritischen Vorgänge rechtzeitig zu erkennen. In einer Welt voller Daten genügt es nicht mehr, Informationen lediglich bereitzustellen. Entscheidend ist die Fähigkeit, relevante Abweichungen sichtbar zu machen. 

Moderne Transportmanagement-Systeme unterstützen deshalb das Prinzip des „Management by Exception“. Das pLG TMS stellt Verantwortlichen genau die Vorgänge in den Mittelpunkt, die Aufmerksamkeit erfordern. Anstatt sämtliche Transporte permanent überwachen zu müssen, können sich Disponenten und Führungskräfte auf die tatsächlich kritischen Fälle konzentrieren.

Management by Exception fokussiert auf Abweichungen:

  • Verspätete Sendungen 
  • Kritische Zustelltermine
  • Ungewöhnliche Standzeiten
  • Fehlende Statusmeldungen
  • Abweichungen von geplanten Touren
  • Ressourcenkonflikte 

Fundierte Entscheidungen durch zentrale Daten 

Ein weiterer Vorteil integrierter Systeme liegt in der Qualität der verfügbaren Kennzahlen. Viele Unternehmen investieren heute viel Zeit in die Zusammenführung von Daten aus unterschiedlichen Quellen. Erst danach können aussagekräftige Berichte erstellt werden. 

Ein integriertes TMS liefert dagegen aktuelle Kennzahlen direkt aus dem operativen System. Dazu gehören zum Beispiel die Fahrzeugauslastung oder die Pünktlichkeitsquoten. Da alle Daten aus einer gemeinsamen Quelle stammen, entstehen konsistente Auswertungen ohne aufwendige Nachbearbeitung. 

Für Geschäftsführung und Speditionsleitung bedeutet dies eine deutlich bessere Grundlage für operative und strategische Entscheidungen.

Verfügbare Kennzahlen aus einem integrierten TMS:

  • Fahrzeugauslastung
  • Sendungsvolumina
  • Tourenrentabilität
  • Pünktlichkeitsquoten
  • Leerfahrtenanteile
  • Produktivitätskennzahlen
  • Kosten pro Transportauftrag 

Höhere Servicequalität für Kunden  

Die Digitalisierung interner Prozesse wirkt sich unmittelbar auf die Kundenzufriedenheit aus. Verlader und Empfänger erwarten heute einen ähnlichen Informationsstandard, wie sie ihn aus dem Paketmarkt kennen. Sie möchten jederzeit wissen, wo sich ihre Sendung befindet und wann diese voraussichtlich zugestellt wird. 

Mit einem integrierten Transportmanagement-System lassen sich solche Anforderungen effizient erfüllen. Statusinformationen werden automatisch bereitgestellt, Abliefernachweise digital erfasst und Kundenanfragen schneller beantwortet. Darüber hinaus ermöglichen moderne Systeme das Anbinden von Kundenportalen, wodurch sich viele Informationsprozesse vollständig automatisieren lassen. 

Zukunftssicherheit durch integrierte Digitalisierung   

Der Fachkräftemangel, steigende Transportkosten und wachsende Kundenanforderungen werden die Logistikbranche auch in den kommenden Jahren prägen. Unternehmen, die ihre Prozesse weiterhin über Excel-Tabellen und voneinander getrennte Anwendungen organisieren, geraten zunehmend unter Druck. 

Die Einführung eines integrierten Transportmanagement-Systems ist deshalb weit mehr als ein IT-Projekt. Ein integriertes TMS schafft die Grundlage für eine skalierbare, transparente und effiziente Unternehmenssteuerung. 

Lösungen wie das pLG TMS von proLogistik ermöglichen es Speditionen und Transportdienstleistern, ihre Prozesse durchgängig zu digitalisieren, Medienbrüche zu vermeiden und sämtliche Beteiligten auf einer gemeinsamen Datenbasis zusammenzuführen. 

Fazit   

Excel bleibt ein hilfreiches Werkzeug für individuelle Auswertungen und spezielle Analysen. Für die Steuerung moderner Transportprozesse reicht eine Sammlung von Tabellen und Insellösungen jedoch nicht mehr aus. 

Die Zukunft gehört integrierten Plattformen, die Auftragsmanagement, Disposition, Telematik, Fahrerkommunikation, Controlling und Abrechnung miteinander verbinden. Durchgängige Prozesse reduzieren Fehler, erhöhen die Transparenz und schaffen die Grundlage für schnellere Entscheidungen. 

Mit dem pLG TMS von proLogistik steht Speditionen und Transportunternehmen eine Lösung zur Verfügung, die genau diesen integrierten Ansatz verfolgt. Unternehmen profitieren von einer zentralen Datenbasis, automatisierten Abläufen und einer deutlich höheren Prozesssicherheit. 

Wer heute den Schritt von Excel-basiertem Stückwerk hin zu einer durchgängigen Digitalisierung geht, schafft die Voraussetzungen für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend dynamischen Transportmarkt. 

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