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Ein WMS schafft Transparenz

Herausforderung Frischelogistik mit SAP

Wenn jede Minute zählt

Spezielle Herausforderungen in der Frischelogistik mit SAP – wie ein Warehouse Management System für Transparenz und Effizienz sorgt

Erdbeeren, Salate, Bananen oder Grillfleisch: Bei diesen Lebensmitteln sieht auch der Laie, wenn die Ware im Regal nicht mehr frisch ist. Nicht zuletzt deshalb spielt die Frischelogistik im Lebensmittel-Großhandel eine besonders wichtige Rolle.

Während in anderen Branchen Lagerbestände über Wochen oder Monate hinweg verfügbar bleiben, entscheiden bei frischen Lebensmitteln oft wenige Tage über die Vermarktbarkeit einer Ware. Die Herausforderung besteht darin, hohe Umschlaggeschwindigkeiten mit maximaler Bestandsgenauigkeit und lückenloser Rückverfolgbarkeit zu verbinden.

Viele Unternehmen setzen dabei auf SAP als zentrales ERP-System. Einkauf, Vertrieb, Stammdatenmanagement und Finanzprozesse werden dort zuverlässig gesteuert. Sobald es jedoch um die operative Abwicklung hochdynamischer Lagerprozesse in der Frischelogistik geht, stoßen klassische ERP-Systeme häufig an ihre Grenzen.

Hier kommen spezialisierte Warehouse Management Systeme (WMS) ins Spiel, die auf die Anforderungen moderner Lagerlogistik ausgelegt sind. Für Leiter der Intralogistik stellt sich daher die Frage, wie sich die Stärken von SAP mit den spezialisierten Funktionen eines Warehouse Management Systems wie pLG WMS optimal kombinieren lassen.

Frischelogistik ist mehr als klassische Lagerverwaltung

Die Anforderungen an die Frischelogistik unterscheiden sich deutlich von denen anderer Logistikbereiche. Das Ziel besteht nicht nur darin, Waren möglichst effizient zu lagern und zu kommissionieren. Vielmehr müssen zahlreiche Qualitäts- und Zeitfaktoren gleichzeitig berücksichtigt werden.

Zu den zentralen Herausforderungen gehören zum Beispiel die kurzen Produktlebenszyklen oder die Chargenrückverfolgbarkeit. Schon kleine Prozessfehler können erhebliche wirtschaftliche Folgen haben. Werden Produkte mit falschen Haltbarkeitsdaten ausgeliefert oder Kühlketten unterbrochen, drohen Reklamationen, Wertverluste oder sogar Rückrufaktionen.

Die Herausforderungen der Frischelogistik:

  • kurze Produktlebenszyklen
  • hohe Umschlaggeschwindigkeiten
  • strikte Einhaltung von Kühlketten
  • Chargenrückverfolgbarkeit
  • Verwaltung von Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD)
  • schwankende Warenverfügbarkeiten
  • hohe Auftragsspitzen
  • geringe Fehlertoleranz

SAP als Rückgrat der Unternehmensprozesse

In vielen Unternehmen des Lebensmittel-Großhandels bildet SAP das zentrale Nervensystem der Geschäftsprozesse.

Hier werden unter anderem die Artikelstammdaten und die Lieferanteninformationen verwaltet. SAP sorgt damit für die unternehmensweite Datenkonsistenz und stellt sicher, dass alle Geschäftsbereiche auf einer gemeinsamen Informationsbasis arbeiten.

Die operative Steuerung der Lagerprozesse erfordert jedoch häufig Funktionen, die weit über die klassischen ERP-Aufgaben hinausgehen. Dies betrifft insbesondere Echtzeitprozesse, mobile Anwendungen und die direkte Steuerung von Lagerressourcen.

Kernfunktionen eines ERP-Systems wie SAP:

  • Artikelstammdaten
  • Lieferanteninformationen
  • Einkaufsprozesse
  • Kundenaufträge
  • Preisgestaltung
  • Finanzbuchhaltung
  • Controlling
  • Disposition

Mindesthaltbarkeitsdaten als Herausforderung

Eine der größten Herausforderungen in der Frischelogistik ist der Umgang mit Mindesthaltbarkeitsdaten.

Im Tagesgeschäft treffen häufig mehrere Lieferungen desselben Artikels mit unterschiedlichen Haltbarkeitsdaten ein. Gleichzeitig müssen Kundenaufträge so kommissioniert werden, dass die Ware möglichst lange nutzbar bleibt und dennoch ältere Bestände zuerst das Lager verlassen.

In der Praxis kommen deshalb sogenannte FEFO-Strategien (First Expired, First Out) zum Einsatz. Dabei wird nicht das älteste Einlagerungsdatum berücksichtigt, sondern das nächstliegende Ablaufdatum.

Ein spezialisiertes Warehouse Management System wie pLG WMS kann diese Prozesse in Echtzeit steuern und automatisch die jeweils geeigneten Chargen für die Kommissionierung auswählen. Dadurch werden Abschreibungen reduziert und die Warenverfügbarkeit verbessert.

Lückenlose Chargenrückverfolgbarkeit als Pflicht

Lebensmittelunternehmen unterliegen strengen gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich der Rückverfolgbarkeit. Im Falle von Qualitätsmängeln oder Produktrückrufen muss zum Beispiel jederzeit nachvollziehbar sein, wann eine Ware eingetroffen ist und welche Kunden damit beliefert wurden.

In der Frischelogistik reicht eine reine Bestandsführung daher nicht aus. Erforderlich ist eine lückenlose Dokumentation sämtlicher Warenbewegungen. Ein modernes WMS erfasst jede Bewegung auf Chargenebene und stellt diese Informationen sowohl für die operative Logistik als auch für SAP bereit. Dadurch können Unternehmen auch unter hohem Zeitdruck schnell und gezielt reagieren.

Für die Rückverfolgbarkeit beantwortet das WMS vier Fragen:

  • Wann ist die Ware eingegangen?
  • Welche Chargen sind betroffen?
  • Wo wurde die Ware gelagert?
  • Welche Kunden wurden beliefert?

Unterschiedliche Temperaturzonen effizient steuern

Viele Lebensmittel-Großhändler betreiben heute mehrere Temperaturbereiche innerhalb eines Standorts. Unterschieden werden Trockenlager, Frischelager, Kühllager und Tiefkühllager. Jeder Bereich stellt eigene Anforderungen an Prozesse, Personal und Lagertechnik.

Die Herausforderung besteht darin, Warenbewegungen optimal zu koordinieren und gleichzeitig die Verweildauer außerhalb der vorgeschriebenen Temperaturbereiche zu minimieren. Ein spezialisiertes Warehouse Management System unterstützt dabei unter anderem durch eine intelligente Wegeoptimierung und eine priorisierte Kommissionierung.

Dadurch lassen sich sowohl Qualitätsrisiken als auch unnötige Prozesszeiten reduzieren.

In der Frischelogistik bietet ein WMS folgende Funktionen:

  • intelligente Wegeoptimierung
  • automatische Lagerplatzvorschläge
  • priorisierte Kommissionierung
  • Echtzeitüberwachung von Aufträgen

Hohe Dynamik im Tagesgeschäft

Die Frischelogistik ist geprägt von starken Schwankungen. Lieferungen treffen häufig mehrmals täglich ein, während gleichzeitig zahlreiche Kundenaufträge kurzfristig bearbeitet werden müssen. Besonders im Lebensmittel-Großhandel entstehen dadurch hohe Anforderungen an die Wareneingangsprozesse, die Nachschubsteuerung, die Kommissionierung und den Versand.

Hinzu kommen saisonale Spitzen, Aktionsgeschäfte oder kurzfristige Bedarfsänderungen. Während SAP hier die übergeordneten Geschäftsprozesse steuert, sorgt ein Warehouse Management System dafür, dass die operativen Abläufe flexibel auf diese Dynamik reagieren können.

Echtzeittransparenz als Schlüssel zur Prozesssicherheit

In der Frischelogistik können veraltete Informationen schnell zu Problemen führen. Ein Bestand, der im ERP-System verfügbar erscheint, kann bereits reserviert, kommissioniert oder verladen sein. Ohne aktuelle Informationen entstehen Fehlplanungen im Einkauf oder Vertrieb.

Ein modernes Warehouse Management System stellt deshalb sämtliche Bestands- und Prozessinformationen in Echtzeit bereit. Dazu gehören unter anderem die verfügbaren Bestände und die reservierten Mengen. Durch die Integration mit SAP stehen diese Informationen auch den angrenzenden Unternehmensbereichen zeitnah zur Verfügung.

Ein modernes WMS liefert Bestands- und Prozessinformationen in Echtzeit:

  • verfügbare Bestände
  • reservierte Mengen
  • Chargeninformationen
  • MHD-Daten
  • Auftragsstatus
  • Lagerplatzinformationen

pLG WMS als Spezialist für die Frischelogistik

Mit pLG WMS bietet proLogistik ein Warehouse Management System, das speziell auf die Anforderungen moderner Lager- und Distributionszentren ausgelegt ist und sich nahtlos in bestehende SAP-Landschaften integrieren lässt. Für Unternehmen der Frischelogistik bietet die Lösung zahlreiche Funktionen, die über klassische Lagerverwaltung hinausgehen.

Dazu zählen unter anderem die Pick-by-Voice-Unterstützung oder die Multi-Order-Kommissionierung. Durch die enge Verzahnung mit SAP können Unternehmen die Vorteile beider Systeme nutzen: SAP bleibt das führende ERP-System, während pLG WMS die operative Exzellenz im Lager sicherstellt.

Funktionen von pLG WMS für die Frischelogistik:

  • Echtzeit-Bestandsführung
  • Chargen- und MHD-Verwaltung
  • FEFO-Strategien
  • mobile Datenerfassung
  • Multi-Order-Kommissionierung
  • Staplerleitsysteme
  • Pick-by-Voice-Unterstützung
  • Lagerplatzoptimierung
  • Integration von Fördertechnik und Automatisierungslösungen

Automatisierung gewinnt weiter an Bedeutung

Der Fachkräftemangel stellt die gesamte Logistikbranche vor große Herausforderungen. Auch in der Frischelogistik wird es zunehmend schwieriger, qualifizierte Mitarbeiter für Lager- und Kommissionierprozesse zu gewinnen.

Deshalb investieren viele Unternehmen verstärkt in Automatisierungstechnologien. Dazu gehören zum Beispiel fahrerlose Transportsysteme und automatische Förderanlagen. Ein modernes Warehouse Management System übernimmt dabei die Rolle der zentralen Steuerungsplattform und koordiniert sämtliche Materialflüsse innerhalb des Lagers.

Ein WMS sollte verschiedene Technologien ansteuern können:

  • Automatische Förderanlagen
  • Fahrerlose Transportsysteme
  • Kommissionierroboter
  • Sprachgesteuerte Prozesse
  • KI-gestützte Ressourcenplanung

Fazit

Die Frischelogistik stellt deutlich höhere Anforderungen an Lagerprozesse als viele andere Bereiche der Intralogistik. Kurze Produktlebenszyklen, Chargenmanagement, Mindesthaltbarkeitsdaten, Kühlketten und hohe Umschlaggeschwindigkeiten erfordern maximale Transparenz und Prozesssicherheit.

SAP bildet dabei für viele Lebensmittel-Großhändler die unverzichtbare Grundlage für Einkauf, Vertrieb und Unternehmenssteuerung. Für die operative Abwicklung der hochdynamischen Lagerprozesse ist jedoch häufig ein spezialisiertes Warehouse Management System erforderlich.

Mit pLG WMS steht Unternehmen eine Lösung zur Verfügung, die speziell auf die Anforderungen moderner Lagerlogistik ausgelegt ist und sich nahtlos in bestehende SAP-Landschaften integrieren lässt. Die Kombination aus SAP und pLG WMS schafft die Voraussetzungen für eine effiziente, transparente und zukunftssichere Frischelogistik – von der Warenannahme bis zur Auslieferung an den Kunden.

Häufige Fragen zur Frischelogistik mit SAP & WMS

Kurze Produktlebenszyklen, hohe Umschlaggeschwindigkeiten, strikte Kühlketten, Chargenrückverfolgbarkeit und die Verwaltung von Mindesthaltbarkeitsdaten – und das bei geringer Fehlertoleranz. Oft entscheiden wenige Tage über die Vermarktbarkeit einer Ware.

SAP steuert zuverlässig Einkauf, Vertrieb, Stammdaten und Finanzen. Für die operative Abwicklung hochdynamischer Lagerprozesse – Echtzeitprozesse, mobile Anwendungen, direkte Ressourcensteuerung – stößt ein klassisches ERP jedoch häufig an seine Grenzen. Diese Lücke schließt ein spezialisiertes WMS.

Eine Kommissionierstrategie, bei der nicht das älteste Einlagerungsdatum zählt, sondern das nächstliegende Ablaufdatum. pLG WMS wählt die passenden Chargen automatisch in Echtzeit aus – das reduziert Abschreibungen und verbessert die Warenverfügbarkeit.

Es erfasst jede Warenbewegung auf Chargenebene und beantwortet jederzeit: Wann kam die Ware, welche Charge ist betroffen, wo wurde sie gelagert und welche Kunden wurden beliefert? Diese Daten stehen der operativen Logistik und SAP zur Verfügung – entscheidend bei Qualitätsmängeln oder Rückrufen.

Trocken-, Frische-, Kühl- und Tiefkühlbereiche stellen unterschiedliche Anforderungen. Ein WMS koordiniert die Warenbewegungen über intelligente Wegeoptimierung, automatische Lagerplatzvorschläge und priorisierte Kommissionierung und minimiert so die Verweildauer außerhalb der vorgeschriebenen Temperaturbereiche.

Veraltete Bestände führen zu Fehlplanungen: Ein im ERP verfügbar erscheinender Bestand kann längst reserviert oder verladen sein. Ein WMS liefert Bestände, reservierte Mengen, Chargen, MHD, Auftragsstatus und Lagerplätze in Echtzeit – über die SAP-Integration auch an angrenzende Bereiche.

Unter anderem Echtzeit-Bestandsführung, Chargen- und MHD-Verwaltung, FEFO-Strategien, mobile Datenerfassung, Multi-Order-Kommissionierung, Staplerleitsysteme, Pick-by-Voice und Lagerplatzoptimierung – plus die Anbindung von Fördertechnik und Automatisierung. SAP bleibt führendes ERP-System, pLG WMS sichert die operative Exzellenz.

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