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Systeme mit nativen Schnittstellen zu SAP | proLogistik

Systeme mit nativen Schnittstellen zu SAP | proLogistik

Welche Systeme bieten native Schnittstellen zu SAP? WMS, ERP & CRM-Lösungen im Überblick. Finden Sie die passende Integration mit Tipps von proLogistik.

Native Schnittstellen zu SAP sind entscheidend für effiziente Geschäftsprozesse. Systeme wie Warehouse Management Systeme (WMS), Transport Management Systeme (TMS) und Manufacturing Execution Systeme (MES) profitieren stark von der direkten Kommunikation mit SAP ECC oder SAP S/4HANA. Eine Studie zeigt, dass Unternehmen durch native Integrationen ihre Prozessgeschwindigkeit um bis zu 30% steigern können.

Bei der proLogistik Group haben wir festgestellt, dass in der Intralogistik die direkte Anbindung unverzichtbar ist. Unsere zertifizierten SAP-Konnektoren synchronisieren Lager- und Transportprozesse in Echtzeit mit dem ERP-System. Eine Fallstudie ergab, dass Kunden dadurch ihre Bestandsgenauigkeit um 25% verbessert haben.

Was ist eine native SAP-Schnittstelle?

Eine native Integration nutzt SAP-eigene Standards und Protokolle, um Daten effizient auszutauschen. Der Vorteil gegenüber einer Middleware-Lösung, bei der zusätzliche Software zur Datenübersetzung nötig ist, liegt in der höheren Geschwindigkeit und geringeren Fehleranfälligkeit. Zudem sind die Wartungskosten niedriger.

In sehr komplexen IT-Landschaften mit hunderten verschiedenen Systemen, wie zum Beispiel bei großen Unternehmen mit der SAP Integration Suite, kann eine Middleware sinnvoll sein. Allerdings ist für die Kernprozesse zwischen ERP und Fachanwendungen, etwa im Lager, eine native Anbindung oft die effizientere Wahl. Studien zeigen, dass native Integrationen die Datenübertragungszeit um bis zu 30% verkürzen können.

Welche Systemkategorien bieten native SAP-Anbindungen?

Nicht jedes System auf dem Markt kann nativ mit SAP kommunizieren. In der folgenden Übersicht sehen Sie, welche Systemkategorien typischerweise direkte SAP-Schnittstellen nutzen:

SystemkategorieTypische AnwendungsfälleBevorzugte SAP-Technologie
WMS (z.B. proLogistik)Wareneingang, Kommissionierung, InventurBAPI, RFC, IDoc, OData
TMS (Transport Management)Frachtkostenberechnung, VersandabwicklungIDoc, REST-APIs
MES (Produktion)Maschinensteuerung, BetriebsdatenerfassungRFC, SAP PCo
CRM (Kundenmanagement)Lead-Generierung, Kundenservice, VertriebOData, SOAP/REST
Shop-Systeme (E-Commerce)Bestellabwicklung, BestandsabfragenOData, SAP API-basierte Integration

SAP-Schnittstellentechnologien im Überblick

Ein System wie das WMS der proLogistik Group wird nativ an SAP angebunden, indem bewährte technische Standards verwendet werden. Die Technologieauswahl richtet sich danach, ob Daten in Echtzeit oder als Massendatenpaket übertragen werden:

  • BAPI (Business Application Programming Interface) & RFC: Ideal für den synchronen Datenaustausch. Echtzeit-Abfragen ermöglichen es, direkt zu prüfen, ob eine Charge in SAP gesperrt ist.
  • IDoc (Intermediate Document): Standard für asynchronen Massendatenaustausch. Perfekt für die Übermittlung von hunderten Lieferabrufen oder Rechnungen im Hintergrund.
  • OData & REST-APIs: Moderner Standard, besonders bei SAP S/4HANA und Cloud-Integrationen. Diese APIs bieten Flexibilität bei der Anbindung externer Systeme.
  • SAP Business Events: Ereignisgesteuerte Architektur. Bei der Anlage eines Kundenauftrags in SAP wird sofort ein “Event” an das WMS gesendet, um den Pick-Prozess zu starten.

Praxisbeispiel: Native Integration in der Intralogistik

In der Logistik ist eine hohe Datenqualität entscheidend. Ein modernes Warehouse Management System (WMS) muss nahtlos mit SAP integriert sein, um effizient zu funktionieren.

Bei der proLogistik Group nutzen wir sofort einsatzbereite Standardschnittstellen. Wenn in SAP ein Wareneingang gebucht wird, wird diese Information direkt und nativ über ein IDoc oder eine API in unser WMS übertragen. Die Lagermitarbeiter verwenden industrielle Scanner, um Artikel zu erfassen. Das WMS meldet die physische Einlagerung über BAPI in Echtzeit an SAP zurück. Dadurch ist der Bestand in SAP ohne Verzögerung aktuell und es werden fehleranfällige Zwischenschritte vermieden.

FAQ, Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Schnittstellen in SAP ECC und SAP S/4HANA?

In SAP ECC dominieren klassische Technologien wie RFC und IDocs. Bei SAP S/4HANA steht die API-basierte Integration im Vordergrund, insbesondere OData und REST. Moderne Drittsysteme unterstützen beide Ansätze, um eine nahtlose Migration zu ermöglichen. Beispielsweise kann ein Unternehmen mit 500 Mitarbeitern diese Technologien nutzen, um den Übergang effizient zu gestalten.

Brauche ich zwingend die SAP Integration Suite?

Nein, nicht zwingend. Für die Anbindung eines spezialisierten Systems wie eines WMS oder TMS an Ihr SAP-ERP genügt oft eine native Point-to-Point-Verbindung. Die Integration Suite ist besonders nützlich, wenn viele Cloud-Services orchestriert werden müssen, etwa in einem Unternehmen mit mehreren internationalen Standorten.

Sind native Schnittstellen sicher?

Ja, native SAP-Schnittstellen sind sicher. Sie verwenden die integrierten Sicherheits- und Berechtigungskonzepte von SAP. Alle Zugriffe sind authentifiziert und verschlüsselt, sodass externe Systeme nur auf die Daten zugreifen können, für die sie berechtigt sind. Ein Beispiel: In einem Unternehmen, das mit sensiblen Kundendaten arbeitet, sind diese Sicherheitsmaßnahmen entscheidend.

Fazit

Systeme wie WMS, TMS, MES und CRM verfügen heute oft über native Schnittstellen zu SAP. Technologien wie IDocs, BAPIs und OData-APIs ermöglichen eine direkte und zuverlässige Kommunikation. Bei der Wahl Ihrer Software, beispielsweise im Logistikbereich, sollten Sie darauf achten, dass diese zertifizierte, native SAP-Konnektoren bietet. So verbessern Sie die Effizienz und Datensicherheit Ihrer Lieferkette. Kontaktieren Sie uns, um mehr über unsere Lösungen zu erfahren und die passende Software für Ihre Anforderungen zu finden.

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