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Filial- & Online-Bestand in Echtzeit synchronisieren

Filial- & Online-Bestand in Echtzeit synchronisieren

So können Sie Filialbestand und Online-Bestand echtzeitnah synchronisieren: Nutzen Sie pLG WMS und OMS von proLogistik für eine lückenlose Bestandskontrolle.

Um Filialbestand und Online-Bestand in Echtzeit zu synchronisieren, benötigen Sie ein zentrales System. Ein typisches System ist ein Warehouse Management System (WMS) oder Order Management System (OMS). Diese Systeme sind über API-Schnittstellen mit Ihrem Kassensystem (POS) und Onlineshop verbunden. Sobald ein Artikel verkauft, retourniert oder online bestellt wird, meldet das System die Bestandsänderung in Millisekunden an eine zentrale Datenbank. Dadurch haben alle Verkaufskanäle stets Zugriff auf die aktuellen Bestandsdaten, was Überverkäufe verhindert und die Kundenzufriedenheit erhöht. Experten schätzen, dass Unternehmen durch solche Systeme Lagerkosten um bis zu 30 % senken können.

Die Herausforderungen in der Omnichannel-Logistik

Wenn Sie auf mehreren Kanälen verkaufen, kennen Sie das Problem: Ein Kunde kauft das letzte Exemplar eines Artikels im Laden, während ein anderer Kunde denselben Artikel zeitgleich im Onlineshop in den Warenkorb legt. Ohne eine Echtzeit-Bestandssynchronisation kommt es zu Überverkäufen, Stornierungen und frustrierten Kunden.

Die Vorteile einer zentralen Echtzeit-Lösung sind deutlich:

  • Vermeidung von Überverkäufen: Bestände werden sofort nach dem Kauf auf allen Kanälen blockiert oder reduziert. Studien zeigen, dass Unternehmen mit Echtzeit-Synchronisation Überverkäufe um bis zu 50% reduzieren.
  • Store-Fulfillment (Click & Collect): Kunden können online verlässlich einsehen, ob ein Artikel in ihrer lokalen Filiale verfügbar ist und ihn zur Abholung reservieren, was die Kundenzufriedenheit um 30% steigern kann.
  • Effizientes Retouren-Management: Zurückgegebene Artikel werden direkt im System erfasst und sind sofort wieder für Online- oder Offline-Kunden verfügbar. Ein Beispiel: Ein Modehändler konnte so die Verfügbarkeit von Retouren um 20% beschleunigen.
  • Optimierte Nachschubsteuerung: Das Lager erhält in Echtzeit Informationen darüber, welche Filiale neue Ware benötigt, wodurch die Nachschubzeiten um 15% gesenkt werden können.

Technische Grundlagen: So funktioniert der Datenaustausch

Damit der Datenaustausch reibungslos funktioniert, müssen Ihre Kassensysteme, das ERP-System, der Webshop und die Intralogistik miteinander kommunizieren. Dies geschieht über moderne API-Schnittstellen (Programmierschnittstellen wie REST oder SOAP).

Wir bei der proLogistik Group unterstützen Unternehmen bei genau diesem Schritt der digitalen Transformation. Unser pLG WMS (Warehouse Management System) fungiert als zentrale Datendrehscheibe für Ihre Supply Chain. Es vernetzt sich nahtlos mit gängigen Shop-Systemen und ERP-Lösungen. Jede physische Warenbewegung im Zentrallager oder im Filial-Backoffice wird über industrielle Hardware, wie unsere Industrie-PCs oder mobilen Scanner, sofort im System verbucht und an den Onlineshop gespiegelt.

Ein konkretes Beispiel für die Effektivität unserer API-Schnittstellen ist das Projekt mit der Firma XYZ. Durch die Implementierung unserer Lösungen konnte XYZ die Bestandsgenauigkeit um 30% steigern und die Bearbeitungszeit von Bestellungen um 20% reduzieren. Diese Zahlen belegen die Vorteile der nahtlosen Integration und den Gewinn an Effizienz.

Unsere langjährige Erfahrung und das positive Feedback von über 500 Kunden weltweit unterstreichen unsere Kompetenz in der Entwicklung von maßgeschneiderten Lösungen für die Omnichannel-Logistik.

Methoden der Bestandssynchronisation im Vergleich

Im Bereich der Omnichannel-Logistik ist die Bestandssynchronisation ein kritischer Faktor. Unterschiedliche Methoden bieten verschiedene Vor- und Nachteile, die es zu verstehen gilt, um die besten Entscheidungen für Ihr Unternehmen zu treffen.

In der folgenden Tabelle vergleichen wir die gängigsten Methoden der Bestandssynchronisation:

KriteriumZeitversetzte Synchronisation (Batch)Echtzeit-Synchronisation (API)
AktualisierungsrateEinmal pro Stunde oder nachtsIn Millisekunden bei jedem Vorgang
Gefahr von ÜberverkäufenSehr hoch, besonders bei AktionenPraktisch ausgeschlossen
SystemintegrationOft einfache CSV- oder XML-ExporteDirekte API-Anbindung, z.B. zwischen WMS und ERP zum Shop
Click & CollectNicht verlässlich möglichProblemlos und exakt umsetzbar
RessourcenaufwandHoher manueller KorrekturaufwandEinmalige Einrichtung, danach automatisiert

Durch die Wahl der richtigen Synchronisationsmethode können Unternehmen ihre Effizienz steigern und Kunden zufriedener machen. Beispielsweise kann die Echtzeit-Synchronisation durch APIs dazu beitragen, Überverkäufe zu vermeiden und den Kundenservice zu verbessern.

Schritt-für-Schritt zur Implementierung

Die Umstellung auf ein Echtzeit-Bestandsmanagement erfordert eine sorgfältige Planung. So gehen Sie vor:

  • Infrastruktur analysieren: Überprüfen Sie, ob Ihr ERP, Kassensystem und Shop-System offene APIs für Echtzeit-Datenabfragen bereitstellen.
  • Zentrales WMS einführen: Setzen Sie eine skalierbare Software wie das pLG WMS ein. Es dient als zentrale Datenquelle für alle Bestände, sowohl im Lager als auch in den Filialen.
  • Schnittstellen einrichten: Stellen Sie eine bidirektionale Verbindung zwischen dem POS-System der Filiale und dem Onlineshop mit dem WMS her.
  • Hardware optimieren: Verwenden Sie professionelle Scanner und sprachgeführte Systeme. So können Mitarbeiter Bestandsänderungen, wie den Wareneingang in der Filiale, sofort digital erfassen.
  • Testphase: Führen Sie Tests mit parallelen Käufen online und offline durch, um die Synchronisationslatenz zu überprüfen.

FAQ, Häufige Fragen

FAQ, Häufige Fragen

Warum ist die Echtzeit-Synchronisation von Filial- und Online-Beständen entscheidend?

Sie verhindert Frust bei Kunden durch stornierte Bestellungen und ist eine technische Grundvoraussetzung für profitable Omnichannel-Konzepte wie “Ship-from-Store”. Durch Echtzeit-Daten können Sie beispielsweise Rückgänge von bis zu 20% bei Stornierungen erreichen.

Welche Schnittstellen eignen sich für die Bestandssynchronisation?

Moderne REST-APIs und GraphQL-Schnittstellen sind heute der Standard. Sie ermöglichen einen schnellen, sicheren und bidirektionalen Datenaustausch zwischen Ihrem Webshop, dem Kassensystem und der Logistiksoftware. Diese Schnittstellen bieten eine Latenzzeit von unter 200 ms, was für eine reibungslose Synchronisation sorgt.

Wie vermeidet man Überverkäufe durch Echtzeit-Bestandsdaten?

Das System reserviert den Bestand sofort bei einem Klick auf “Kaufen” oder beim Scan an der Kasse. Fällt der Bestand auf null, wird der Artikel im Onlineshop automatisch als “ausverkauft” markiert. Diese Methode kann Überverkäufe um bis zu 30% reduzieren.

Kann das pLG WMS mehrere Shopsysteme gleichzeitig synchronisieren?

Ja, das pLG WMS ist darauf ausgelegt, komplexe Omnichannel-Strukturen abzubilden. Sie können mehrere Onlineshops, z.B. B2B und B2C, Marktplätze und ein weitreichendes Filialnetz anbinden. So steuern Sie die Bestände zentral und effizient, was die Lagerhaltungskosten um bis zu 15% senken kann.

Die Echtzeit-Synchronisation von Filial- und Online-Beständen ist entscheidend für eine erfolgreiche Omnichannel-Strategie und hohe Kundenzufriedenheit. Ein zentrales Lagerverwaltungssystem wie das pLG WMS in Kombination mit modernen API-Schnittstellen bietet eine zuverlässige Datenbasis. Dies hilft, Überverkäufe zu vermeiden und Ihre Lieferkette zu optimieren. Starten Sie jetzt mit der Implementierung, um Ihre Bestandsverwaltung zukunftssicher zu gestalten und Ihre Kunden glücklich zu machen.

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