Die M. Bach GmbH setzt nun auf pL-Store® Techline von proLogistik

Das auf Haustechnik spezialisierte Großhandelsunternehmen M. Bach GmbH hat in seinem Zentrallager am Standort Eschweiler ein bestehendes Lagerverwaltungssystem (LVS) abgelöst und durch die Branchenlösung pL-Store® Techline ersetzt. Grund für den Wechsel war der Wunsch nach erhöhter Leistung und mehr Flexibilität in sämtlichen Funktionsbereichen. Erreicht werden sollte dies auf Basis einer standardisierten Software. Auch bei der Auswahl der erforderlichen Hardware für die mobile Datenerfassung setzte das Unternehmen auf proLogistik.

Kein ausgereifter Businessplan, stattdessen ein Motorrad und der Wunsch nach Selbständigkeit – mehr brauchte Matthias Bach nicht, als er im Jahr 1945 den Grundstein für die heutige M. Bach GmbH legte. Zunächst war das Geschäft vom Handel mit Baustoffen, Bedachungsmaterial und Landmaschinen geprägt. Das änderte sich 1967, als die Söhne Siegfried und Wolfgang Bach die Leitung übernahmen. Es entstand ein Großhandelsunternehmen für Sanitär-, Heizungs- und Installationsbedarf, das heute zu den bedeutendsten in der Verkaufsregion zählt. Bei einer Angebotspalette von mehr als 250.000 Artikeln ist die Auswahl enorm und lässt keine Wünsche offen. Wie der Traum vom zukünftigen Bad einmal aussehen könnte, lässt sich in speziell eingerichteten Sanitärausstellungen in Augenschein nehmen. Diese sind am Hauptsitz in Eschweiler sowie in Aachen, Mechernich und Pulheim zu finden. Dort präsentiert der in dritte Generation geführte Familienbetrieb exklusive Lösungen für eine wahlweise moderne, puristische, klassische oder funktionale Badgestaltung.

Agilität zahlt sich aus

Befragt nach den Gründen für den anhaltenden Erfolg merkt Udo Bach, der heute gemeinsam mit Michael Bach die Geschicke des Großhändlers steuert, augenzwinkernd an: „Der Markt zeigt uns, dass nicht die Großen die kleinen Unternehmen überholen, sondern die Schnellen die Langsamen.“ So werde das Produktportfolio ebenso kontinuierlich an den Zeitgeist angepasst wie das Beratungsangebot. Kunden profitieren zudem von einem zuverlässigen Lieferservice mit eigenem Fuhrpark und/oder einer kurzen Verweildauer in den Abhollagern. Neben dem Zentrallager in Eschweiler sind weitere sieben Abhollager im umliegenden Raum auf kurzen Wegen zu erreichen. Im Zentrallager selbst werden rund 25.000 Artikel stetig bevorratet. Hierfür stehen 6.500 Paletten-Stellplätze sowie ca. 20.000 durchschnittlich belegte Fächer im automatischen Kleinteilelager (AKL) zur Verfügung.

Sämtliche Bestände und Prozesse werden seit Februar 2020 durch das Lagerverwaltungssystem pL-Store®Techline von proLogistik verwaltet und gesteuert. Bei diesem Lagerverwaltungssystem (LVS) handelt es sich um eine standardisierte und für den Baustoff- und Sanitär- sowie den technischen Großhandel (SHK/TGH) prädestinierte Softwarelösung. „Es ist ein großer Vorteil, dass in pL-Store®Techline die besonderen Spezifika unserer Branche abgebildet sind“, betont Udo Bach. „Typisch sind zum Beispiel ein äußerst breites Artikelspektrum, variierende Abwicklungsabläufe und verschiedenartig ausgestaltete Lagerorte. Das spart Zeit, denn es muss keine Vielzahl an Funktionen aufwändig hinzuprogrammiert werden. Darüber hinaus ist die Lagerverwaltungssoftware Ausdruck eines ausgewiesenen Prozesswissens auf Seiten des Herstellers.“

Zeit für Veränderung

Das Zentrallager der M.Bach GmbH in Eschweiler umfasst neben dem automatischen Kleinteilelager (AKL) auch sogenannte „Handlager“ wie das Paletten-Hochregallager, eine Heizungshalle, ein Porzellan- und Außenlager sowie den Abholmarkt. Der Erstbezug des AKL erfolgte im Jahr 1999. 2010 wurde im Zuge einer Erweiterungsmaßnahme parallel eine Neujustierung auf Lagerverwaltungsebene durch den damaligen Anbieter vorgenommen. „Seither ist viel passiert, Märkte haben sich verändert und die Kunden sind noch anspruchsvoller geworden“, so Udo Bach. „Um dem gerecht zu werden, war es unumgänglich, die eingesetzte Software zu modernisieren. Hierzu erfolgten Workshops mit dem Projekt-Software Anbieter sowie Gespräche mit Anbietern von Standard-Software. proLogistik überzeugte mit ihrer parametrisierbaren Software, die es ermöglicht die individuellen Wünsche der M.Bach GmbH abzudecken. Das war die Entscheidung für die Einführung einer standardisierte Branchenlösung, da diese mittelfristig die flexibleren Lösungen bietet. Weiterhin sprach für einen Wechsel die Modernisierung der eingesetzten Hardware“


pL-Store®Techline lässt sich ERP-unabhängig nutzen und deckt bereits in der Standardausführung eine Fülle branchenrelevanter Funktionen ab, um etwa spezielle Prozesse im Wareneingang sowie im Außen- und Filiallager systemgestützt abwickeln zu können. Hinzu kommen besondere Anforderungen bei der Lagerung und beim Handling von Kleinteilen. Elementar ist zudem ein reibungsloser Thekenverkauf. Hier werden die vor Ort aufgegebenen Bestellungen im Warenwirtschaftssystem SANGROSS (dem Warenwirtschaftssystem der SANGROSS GmbH & Co. KG) erfasst und via Schnittstelle direkt an pL-Store®Techline übermittelt. Die Thekenmitarbeiter entscheiden eigenständig über den Kommissionierprozess und geben ihn frei. Im Zuge dessen ist es auch möglich, Aufträge zu priorisieren. Weiter kennzeichnend für das Lagerverwaltungssystem pL-Store®Techline sind neben der Online-Bestandsführung unter anderem die Barcodesteuerung und eine permanente Inventur.

Funktionalitäten für den Praxisalltag

Realisiert wurde auf Wunsch der M.Bach GmbH darüber hinaus eine Schnittstelle zur Heidler Strichcode GmbH. Sobald Waren auftragsbezogen kommissioniert und auf der Bereitstellfläche vor dem Verpackungsbereich abgestellt worden sind, scannen die Mitarbeiter*innen an den Packstationen das WA-Etikett. Ihnen werden ad hoc jene Artikel angezeigt, die je nach Art und Größe auf Paletten zu übergeben oder in Kartons zu verpacken sind. Nach Erfassung des Gewichts können die Daten direkt an Heidler übermittelt werden, wo das Etikett für den Spediteur bzw. Paket-Dienstleister erzeugt wird.

Während der vorangegangenen Kommissionierung sind die Seriennummern der angeforderten Artikel in das pL-Store®Techline-LVS eingegeben worden. Auf diese Weise ist es möglich, Produkte in Echtzeit zu identifizieren und eine Nachverfolgbarkeit der eingesetzten Seriennummern gewährleisten zu können. Darüber hinaus vereinfacht die integrierte Volumenberechnung die Wahl des passenden Ladehilfsmittels (LHM). Anhand hinterlegter Daten, wie Länge, Breite, Höhe und Gewicht eines Artikels, ermittelt das System das erforderliche Volumen und schlägt ein passendes LHM vor. Über die Paletten-/LHM-Verwaltung ist es zudem möglich, sämtliche Ladehilfsmittel sicher zu verwalten, indem Ein- und Ausgänge lückenlos registriert werden.

Hardwarepaket „Made in Germany“

Für die Datenerfassung an den verschiedenen Funktionsflächen des Zentrallagers der M.Bach GmbH in Eschweiler werden mobile Handhelds (MDE) der neuesten Generation mit Android genutzt. Auf Hardwareebene hat proLogistik ferner Industrie-PCs (IPC) aus Eigenentwicklung beigesteuert. So kommen sowohl im Schmalganglager als auch im automatischen Kleinteilelager IPCs der pro-V-pad-Serie zum Einsatz. Die Geräte sind mit einem Touchscreen ausgestattet, der sich auch mit groben Arbeitshandschuhen ohne jegliche Einschränkung bedienen lässt.

Kunden und Märkte allzeit im Blick

 „Als Familienunternehmen sind wir stets bemüht, die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen und uns speziell auf deren Bedürfnisse einzustellen“, sagt Udo Bach. „Die Logistik ist hier ein wichtiger Stellhebel, denn nicht nur die Produktqualität muss stimmen, auch unser Lieferversprechen müssen wir einlösen.“ Durch die Einführung eines neuen, standardisierten Lagerverwaltungssystems auf Basis von pL-Store®Techline habe man die Voraussetzungen dafür geschaffen, in punkto Lieferqualität aufzurüsten. So konnten unter anderem die Fehlerquote in der Kommissionierung verringert und die durchschnittlichen Durchlaufzeiten verkürzt werden. Die Online-Bestandsführung habe zudem die Auskunftssicherheit erhöht – sowohl im Hinblick auf regulär eingehende Bestellungen als auch beim Vor-Ort-Verkauf an der Theke. „Zugleich sehen wir uns heute bestens gewappnet, zukünftig wachsende und neue Sortimente in Verbindung mit veränderten Prozessanforderungen direkt in der Lagerverwaltungssoftware abbilden zu können“, merkt Udo Bach ergänzend an.


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