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WMS-Inbetriebnahme: 5 Phasen zum Go-Live | proLogistik

WMS-Inbetriebnahme: 5 Phasen zum Go-Live | proLogistik

Erfolgreiche Inbetriebnahme von Warehouse Management Systemen: Entdecken Sie unsere 5-Phasen-Roadmap für einen sicheren Go-Live mit proLogistik.

Die Inbetriebnahme eines Warehouse Management Systems (WMS) ist ein komplexer Prozess, der in fünf Phasen unterteilt ist: Planung, Konfiguration, Schulung, Testphase und Go-Live. Der Erfolg hängt stark von der sorgfältigen Vorbereitung der Stammdaten, der Integration in bestehende ERP-Systeme und der Akzeptanz durch das Lagerpersonal ab.

Bei der proLogistik Group unterstützen wir Unternehmen seit über 30 Jahren in diesem Prozess. Unsere Erfahrung zeigt, dass eine ganzheitliche Betrachtung von Software, Hardware und Change Management teure Stillstände vermeidet und von Anfang an effizientere Abläufe ermöglicht.

Die 5-Phasen-Roadmap zur WMS-Inbetriebnahme

Eine erfolgreiche Implementierung folgt einem klaren Fahrplan, um Risiken zu minimieren und die Betriebsbereitschaft sicherzustellen.

Phase 1: Planung und Anforderungsanalyse

Bevor die erste Zeile Code konfiguriert wird, muss das Ziel klar definiert sein. In Workshops werden die aktuellen Lagerprozesse (Ist-Zustand) analysiert und optimierte Abläufe (Soll-Zustand) festgelegt.

  • Lastenheft erstellen: Welche Funktionen sind unbedingt nötig? Beispielsweise Chargenverfolgung und MHD-Kontrolle.
  • Schnittstellen definieren: Wie kommuniziert das WMS mit dem ERP-System oder Webshops?
  • Hardware-Check: Sind Scanner, Industrie-PCs oder Pick-by-Voice-Systeme vorhanden und kompatibel?

Phase 2: Systemkonfiguration und Integration

Das WMS wird an Ihre spezifischen Bedürfnisse angepasst. Standard-Software ist gut, aber die Abbildung Ihrer individuellen Logistikstrategien, wie FIFO oder LIFO, ist entscheidend.

  • Schnittstellen-Programmierung: Die Verbindung zum ERP-System wird hergestellt, damit Auftragsdaten und Bestandsänderungen synchron laufen.
  • Hardware-Anbindung: Drucker, Fördertechnik und mobile Datenerfassungsgeräte werden integriert.

Phase 3: Datenmigration und Vorbereitung

Ein WMS ist nur so gut wie die Daten, die es verarbeitet. Dies ist oft der kritischste Punkt der Inbetriebnahme.

  • Stammdatenbereinigung: Artikelnummern, Gewichte und Abmessungen müssen exakt sein.
  • Lagerplatz-Mapping: Jeder physische Lagerplatz muss digital erfasst und etikettiert werden.

Phase 4: Schulung und Change Management

Die beste Software nützt nichts, wenn das Team sie nicht bedienen kann. Wir empfehlen, “Key User” frühzeitig einzubinden, die ihr Wissen dann an die Lagermitarbeiter weitergeben. Dies erhöht die Akzeptanz erheblich.

Phase 5: Pilottests und Go-Live

Vor dem Start wird das System intensiv geprüft, um eine reibungslose Einführung zu gewährleisten.

TestartZielWann?
FunktionstestPrüfen einzelner Funktionen, wie z. B. Wareneingang buchenWährend der Konfiguration
MassentestSimulieren hoher Auftragslasten, um die Stabilität zu prüfen2-3 Wochen vor Go-Live
InventurPhysische Bestandsaufnahme, um mit sauberen Beständen zu startenDirekt vor Go-Live (Wochenende)
Go-Live SupportIT-Experten sind vor Ort, um sofort einzugreifenTag 1 bis Tag X nach Start

Häufige Stolpersteine bei der WMS-Einführung

Selbst bei sorgfältiger Planung gibt es typische Fehlerquellen, die Projekte verzögern können. Hier ist ein Vergleich zwischen einer idealen und einer problematischen Herangehensweise:

KriteriumErfolgreiche InbetriebnahmeProblematische Inbetriebnahme
DatenqualitätStammdaten wurden mindestens sechs Monate im Voraus bereinigt und geprüft.“Daten fixen wir nach dem Go-Live” (führt zu Fehlbeständen und Verzögerungen).
MitarbeiterLagerteam wurde frühzeitig geschult und in Tests eingebunden, was zu 20% schnelleren Prozessen führte.Software wird ohne entsprechendes Training eingeführt, was die Effizienz um 30% senkt.
HardwareWLAN-Ausleuchtung und Scanner wurden im Vorfeld getestet, um 95% Abdeckung zu gewährleisten.Funklöcher im Lager führen zu häufigen Verbindungsabbrüchen und Unterbrechungen.
ProzesseProzesse wurden vor der Software-Einführung optimiert, wodurch die Bearbeitungszeit um 25% reduziert wurde.Alte, ineffiziente Prozesse werden einfach digitalisiert, ohne Verbesserung der Abläufe.

Warum Hardware und Software Hand in Hand gehen müssen

Ein oft unterschätzter Punkt: Die Software ist das Gehirn, aber die Hardware sind die Hände. Bei der WMS-Inbetriebnahme ist die Prüfung der technischen Infrastruktur entscheidend.

  • WLAN-Ausleuchtung: Ist jeder Gang im Hochregallager abgedeckt? Eine lückenlose Abdeckung sorgt für eine kontinuierliche Datenübertragung.
  • Ergonomie: Sind die Handscanner leicht genug für eine 8-Stunden-Schicht? Scanner unter 500 Gramm reduzieren Ermüdung.
  • Robustheit: Halten die Industrie-PCs Staub, Kälte oder Erschütterungen stand? Geräte mit IP65-Zertifizierung bieten optimalen Schutz.

Als Anbieter von Software und eigener Hardware “Made in Germany” verstehen wir bei proLogistik die Bedeutung nahtloser Integration. Schnittstellenprobleme zwischen Gerät und System können erhebliche Verzögerungen verursachen. Eine integrierte Lösung aus einer Hand minimiert dieses Risiko erheblich und spart bis zu 30% der Implementierungszeit.

FAQ, Häufige Fragen zur WMS-Inbetriebnahme

Wie lange dauert die Einführung eines WMS?

Die Dauer variiert je nach Lagergröße und Systemkomplexität. Ein Standard-WMS kann innerhalb von 3 bis 6 Monaten implementiert werden. Bei komplexen Projekten mit Automatisierung kann es 9 bis 12 Monate oder länger dauern. Ein Beispiel: Ein mittelgroßes Lager mit 15.000 Quadratmetern und 20.000 Artikeln könnte in etwa 8 Monaten live gehen.

Muss der Lagerbetrieb für den Go-Live gestoppt werden?

In der Regel ja, zumindest für kurze Zeit. Der Go-Live wird oft auf ein Wochenende gelegt. Eine Stichtagsinventur sorgt dafür, dass Bestände korrekt in das neue System übernommen werden. Am Montag kann der Betrieb mit dem neuen WMS beginnen.

Was passiert, wenn am Tag X nichts mehr geht?

Ein umfassender Plan beinhaltet immer ein “Fall-Back-Szenario”. Zusätzlich sollte in den ersten Tagen nach dem Go-Live ein Support-Team des Anbieters vor Ort sein, um eventuelle Probleme sofort zu lösen. Diese sogenannte Hypercare-Phase ist entscheidend, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Die Einführung eines Warehouse Management Systems ist mehr als nur die Installation von Software. Mit einer klaren 5-Phasen-Planung, die von der Anforderungsanalyse bis zur Testphase reicht, und einem zuverlässigen Partner wird der Go-Live zum Beginn effizienterer Logistikprozesse. Es ist entscheidend, das Team einzubeziehen, da die Akzeptanz der Mitarbeiter den langfristigen Erfolg bestimmt. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihre Prozesse zu optimieren, und starten Sie jetzt mit der Planung!

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