JETZT NEU: proLogistik NEO – Ihre Supply Chain Plattform inkl. AI Control Center. Jetzt mehr erfahren.

Wie reduziere ich meine Transportkosten mit einem TMS?

Wie reduziere ich meine Transportkosten mit einem TMS?

Transportkosten gehören in vielen Unternehmen zu den größten Kostenblöcken in der Logistik – und gleichzeitig zu den am stärksten vernachlässigten Optimierungsfeldern. Ein Transport Management System (TMS) schafft hier Transparenz und Kontrolle: Laut einer Studie von Gartner können Unternehmen mit einem TMS ihre Transportkosten um 10 bis 30 Prozent reduzieren – durch bessere Routenplanung, effizientere Frachtauslastung und automatisierte Carrier-Auswahl. Die Voraussetzung: Das System ist konsequent in bestehende Prozesse eingebunden und mit verlässlichen Daten versorgt.

Wo entstehen unnötige Transportkosten?

Bevor ein TMS helfen kann, lohnt es sich, die typischen Kostentreiber zu kennen:

  • Suboptimale Tourenplanung: Routen werden manuell geplant oder basieren auf veralteten Stammdaten – Umwege und leere Fahrten sind die Folge.
  • Geringe Frachtauslastung: Sendungen werden zu früh oder zu kleinteilig disponiert, statt Ladungsträger zu konsolidieren.
  • Fehlende Carrier-Transparenz: Ohne Preisvergleich werden Aufträge habituell an dieselben Dienstleister vergeben, unabhängig vom tagesaktuellen Marktpreis.
  • Manuelle Prozesse: Auftragserfassung, Abrechnung und Reklamationen laufen per E-Mail oder Telefon – mit hohem Fehler- und Zeitaufwand.
  • Fehlende Echtzeitdaten: Lieferverzögerungen werden zu spät erkannt, Reaktionsmaßnahmen greifen nicht rechtzeitig.

Wie hilft ein TMS bei der Kostensenkung?

Ein TMS greift an mehreren Stellen gleichzeitig in den Transportprozess ein:

  • Automatisierte Tourenoptimierung: Das System berechnet auf Basis von Lieferzeitfenstern, Fahrzeugkapazitäten und Entfernungen die wirtschaftlichste Route – in Echtzeit und unter Berücksichtigung aktueller Verkehrsdaten.
  • Frachtratenmanagement: Tarifdatenbanken und Carrier-Vergleiche ermöglichen eine kostenoptimierte Vergabe – manuell oder regelbasiert automatisiert.
  • Sendungskonsolidierung: Das TMS erkennt, welche Aufträge sinnvoll gebündelt werden können, um Teilladungen zu vermeiden und Vollauslastungen zu erzielen.
  • Automatisierte Frachtabrechnung: Rechnungen werden gegen vereinbarte Tarife geprüft – Überzahlungen und Doppelbuchungen werden systemseitig verhindert.
  • Echtzeit-Tracking und Ausnahmenmanagement: Abweichungen werden sofort erkannt und eskaliert, bevor sie zu teuren Folgekosten führen.

Vergleich: Mit TMS vs. ohne TMS

KriteriumOhne TMSMit TMS (z. B. proLogistik)
TourenplanungManuell, zeitaufwendig, fehleranfälligAutomatisiert, echtzeitbasiert, optimiert
Carrier-AuswahlHäufig nach GewohnheitRegelbasiert, kostenoptimiert
FrachtauslastungOft unter 80 %Steigerung auf 90 %+ durch Konsolidierung
FrachtabrechnungManuelle Prüfung, hohe FehlerquoteAutomatisierter Tarifabgleich
KostentransparenzEingeschränkt, reaktivVollständig, proaktiv steuerbar
IntegrationInsellösungen, MedienbrücheNahtlos an WMS, ERP und Carrier angebunden

3 Schritte zur Kostenreduktion mit einem TMS

1. Ist-Analyse der Transportkosten durchführen Erfassen Sie zunächst alle relevanten Kostenpositionen: Frachtkosten nach Carrier, Route und Auftragsgröße, Kosten für Retouren sowie den internen Aufwand für Disposition und Abrechnung. Nur wer weiß, wo das Geld fließt, kann gezielt einsparen.

2. Einsparhebel priorisieren und TMS-Funktionen auswählen Nicht jedes Unternehmen profitiert von denselben Funktionen. Ein Händler mit vielen KEP-Sendungen gewinnt vor allem durch Carrier-Vergleich und Sendungskonsolidierung. Ein Hersteller mit eigener Flotte profitiert stärker von Tourenoptimierung und Leerfahrtenreduktion. Wählen Sie ein TMS, das genau auf Ihre Kostenstruktur zugeschnitten ist.

3. TMS in bestehende Systemlandschaft integrieren Ein TMS entfaltet sein volles Potenzial erst dann, wenn es bidirektional mit WMS und ERP verbunden ist: Auftragsdaten kommen automatisch aus dem Lagersystem, Versandbestätigungen und Trackingnummern fließen zurück. Die proLogistik Group bietet standardisierte Schnittstellen zu gängigen ERP- und WMS-Systemen – für eine schnelle, reibungslose Inbetriebnahme.

FAQ – Häufige Fragen

Für welche Unternehmensgrößen lohnt sich ein TMS? Ein TMS ist nicht nur für Konzerne relevant. Bereits ab einem mittleren Sendungsvolumen – in der Regel ab 20 bis 50 Transporte pro Tag – rechnet sich der Einsatz durch die Automatisierung von Disposition und Abrechnung. Die proLogistik Group bietet skalierbare Lösungen für mittelständische und große Logistikoperationen.

Wie schnell amortisiert sich ein TMS? Abhängig von der Ausgangssituation liegt der Return on Investment häufig zwischen 12 und 24 Monaten. Unternehmen mit hohem manuellem Dispositionsaufwand und wenig Kostentransparenz erreichen einen ROI oft schon früher.

Kann ein TMS auch mit bestehenden Carriern und Tarifen arbeiten? Ja. Moderne TMS-Lösungen lassen sich mit bestehenden Carrier-Verträgen und Tarifdatenbanken verknüpfen. Bestehende Partnerschaften bleiben erhalten – das System sorgt lediglich dafür, dass die jeweils wirtschaftlichste Option genutzt wird.

Was unterscheidet ein TMS von einer einfachen Routenplanungssoftware? Eine Routenplanungssoftware optimiert Fahrwege. Ein TMS deckt den gesamten Transportprozess ab – von der Auftragserfassung über die Carrier-Auswahl und Disposition bis zur Frachtabrechnung und dem Reporting. Es ist ein strategisches Steuerungswerkzeug, keine reine Planungshilfe.


Die Senkung von Transportkosten ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Optimierungsprozess. Ein TMS liefert dafür die Datenbasis, die Automatisierung und die Transparenz – vorausgesetzt, es ist konsequent implementiert und in die bestehende IT-Landschaft eingebunden. Sprechen Sie jetzt mit unseren Experten und erfahren Sie, welche Einsparpotenziale in Ihrer Transportlogistik stecken.

Schließenx
Schließenx
Hier kommen Sie zu unserer neueste Podcast-Folge.
Schließenx
Schreib uns!

Du hast Fragen? Dann zöger nicht, uns anzusprechen. Wir sind gerne für Dich da.

info@prologistik.com

proLogistik Holding GmbH Fallgatter 1 D-44369 Dortmund +49 (0) 231 5194-0 +49 (0) 231 5194-4900 info@prologistik.com https://www.prologistik.com
Schließenx