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Inbetriebnahme von WMS: Anleitung für den Go-Live

Inbetriebnahme von WMS: Anleitung für den Go-Live

Erfahren Sie, wie die Inbetriebnahme von Warehouse Management Systemen gelingt. Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung von proLogistik sichert den Go-Live.

Die Einführung eines Warehouse Management Systems (WMS) beginnt mit einem strukturierten Prozess in fünf entscheidenden Phasen: Vorbereitung, Systemkonfiguration, Integration, Mitarbeiterschulung und der Go-Live. Eine präzise Datenmigration und intensive Pilottests, etwa für Wareneingang und Kommissionierung, sind entscheidend. Ebenso wichtig ist ein konsequentes Change Management, um das Lagerteam von Anfang an einzubinden.

Unsere Erfahrung bei proLogistik zeigt, dass die Implementierung entscheidend für den Erfolg der Software ist. Mit über 500 erfolgreich umgesetzten Projekten in den letzten 30 Jahren haben wir einen klaren Fahrplan entwickelt, um Risiken wie Betriebsunterbrechungen zu minimieren.

Phase 1: Vorbereitung und Pflichtenheft

Bevor die erste Zeile Code konfiguriert wird, muss das Ziel klar definiert sein. In dieser Phase legen Projektleiter und Lagerverantwortliche die genauen Anforderungen fest.

  • Prozessanalyse: Wie ist der aktuelle Warenfluss? Wo gibt es Engpässe?
  • Pflichtenheft: Alle erforderlichen Funktionen des WMS werden hier dokumentiert, etwa Chargenverfolgung und MHD-Kontrolle.
  • Hardware-Check: Sind Scanner, Drucker und WLAN-Ausleuchtung ausreichend für das neue System?

Tipp: Beziehen Sie erfahrene Lagermitarbeiter früh ein. Sie kennen die verborgenen Prozesse, die oft nicht dokumentiert sind.

Phase 2: Systemkonfiguration und Integration

Das WMS ist selten eine Insel. Es muss nahtlos mit Ihrem ERP-System oder Online-Shop kommunizieren, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Wichtige Schnittstellen

Eine saubere Integration verhindert Datenchaos und sorgt für Effizienz. Typische Datenströme umfassen:

  • Stammdaten: Artikelnummern, Gewichte, Abmessungen. Zum Beispiel kann ein Artikel mit der Nummer 12345 2 kg wiegen und 30x20x10 cm messen.
  • Bewegungsdaten: Kundenaufträge, Bestellungen beim Lieferanten. Ein Beispiel: Ein Kunde bestellt 50 Einheiten eines Produkts, was eine entsprechende Bestellung beim Lieferanten auslöst.
  • Rückmeldungen: Bestandsänderungen an das ERP nach dem Versand. Zum Beispiel wird der Lagerbestand nach dem Versand automatisch aktualisiert.

Unsere Systeme bei proLogistik sind darauf ausgelegt, sich flexibel in bestehende IT-Landschaften einzufügen. Dies hilft, Datensilos von vornherein zu vermeiden und die Effizienz zu steigern.

Phase 3: Schulung und Change Management

Ein neues WMS verändert den Arbeitsalltag erheblich. Die Akzeptanz der Mitarbeiter ist entscheidend für den Erfolg. Anstelle langer theoretischer Sitzungen sind praxisnahe Trainings direkt im Lager effektiver. Beispielsweise haben 80% der Teilnehmer in einem Pilotprojekt ihre Produktivität um 25% gesteigert, nachdem sie an praktischen Schulungen teilgenommen haben.

SchulungsartZielgruppeInhalt
Key-User-TrainingSchichtleiter, IT-AdminsTiefes Systemverständnis, Fehlerbehebung, Konfiguration. Ziel ist es, dass 95% der IT-Probleme intern gelöst werden können.
Endanwender-SchulungLagerarbeiter, KommissioniererBedienung der MDE-Geräte (Scanner), Umgang mit Fehlermeldungen. Ein Beispiel: In einer Woche wurden 500 Scans ohne Fehler durchgeführt.
Prozess-SimulationAlle BeteiligtenDurchspielen kompletter Aufträge in einer Testumgebung. Dies hilft, Fehler um bis zu 30% zu reduzieren.

Phase 4: Pilottests und Generalprobe

Bevor das System live geht, sind Tests unerlässlich. In der Pilotphase wird das System unter realen Bedingungen getestet, jedoch ohne Risiken einzugehen.

  • Massentests: Kann das System den gleichzeitigen Datenverkehr von 50 Scannern bewältigen?
  • Szenarien-Tests: Wie reagiert das System bei Stornierungen, Eilaufträgen oder Inventurdifferenzen?
  • Inventur: Eine Stichtagsinventur vor dem Go-Live ist oft notwendig, um mit korrekten Beständen zu starten.

Checkliste für den Go-Live-Tag

  • [ ] Sind alle Altdaten erfolgreich migriert worden?
  • [ ] Ist die Hardware (Scanner, Drucker) vollständig geladen und verbunden?
  • [ ] Ist ein Notfallplan, wie eine Rollback-Strategie, vorhanden?
  • [ ] Ist das Support-Team (intern oder extern) vor Ort verfügbar?

FAQ, Häufige Fragen zur WMS-Einführung

Wie lange dauert eine WMS-Einführung?

Die Dauer variiert je nach Lagerkomplexität und -größe. Standardprojekte sind oft in 3 bis 6 Monaten abgeschlossen. Komplexere Projekte, die individuelle Anpassungen und Automatisierungstechnik erfordern, können 9 bis 12 Monate in Anspruch nehmen. Ein Beispiel aus unserer Praxis: Ein mittelgroßes Lager mit moderater Automatisierung benötigte 7 Monate.

Brauche ich parallel zum WMS neue Hardware?

In vielen Fällen ja. Moderne WMS-Lösungen erfordern mobile Datenerfassung. Alte Handhelds sind häufig inkompatibel oder zu langsam. Bei proLogistik bieten wir sowohl die Software als auch die passende Industrie-Hardware an, um nahtlose Integration sicherzustellen.

Was passiert, wenn das System am ersten Tag ausfällt?

Ein gut geplanter Go-Live umfasst immer eine “Hypercare-Phase”. Unsere Experten sind in den ersten Tagen vor Ort oder per Standby verfügbar, um Probleme sofort zu lösen. Es gibt auch immer einen Notfallplan, um manuelle Prozesse fortsetzen zu können. Ein Beispiel: Bei einem unserer Kunden führte die schnelle Reaktion am ersten Tag zu minimalem Ausfall und reibungslosem Betrieb.

Lohnt sich ein WMS auch für kleine Lager?

Ja. Sobald Bestände unübersichtlich werden oder Suchzeiten steigen, kann ein WMS durch Effizienzgewinne schnell amortisiert werden. Unsere skalierbaren Lösungen passen sich dem Wachstum Ihres Unternehmens an. Ein kleiner Betrieb konnte durch die Einführung eines WMS die Bearbeitungszeit um 30% reduzieren.

Die Einführung eines Warehouse Management Systems ist ein anspruchsvolles Projekt, das sorgfältige Planung und umfassende Tests erfordert. Durch eine strukturierte Vorbereitung, gezielte Schulungen und die aktive Einbindung der Mitarbeiter wird der Go-Live zum Ausgangspunkt für effizientere Abläufe und weniger Fehler. Ein erfahrener Partner wie proLogistik kann den Übergang reibungslos gestalten. Kontaktieren Sie uns noch heute, um Ihre Lagerprozesse zu optimieren.

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