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Lieferverzögerungen früh erkennen: So geht's | proLogistik

Lieferverzögerungen früh erkennen: So geht’s | proLogistik

Wie erkenne ich Lieferverzögerungen, bevor der Kunde anruft? Erfahren Sie, wie proLogistik mit Frühwarnsystemen in der Intralogistik für Transparenz sorgt.

Um Lieferverzögerungen frühzeitig zu erkennen, nutzen Sie ein zentrales System, das Echtzeitdaten aus Lager und Transport zusammenführt. Ein automatisiertes Frühwarnsystem vergleicht ständig den aktuellen Sendungsstatus mit der geplanten Ankunftszeit, der sogenannten ETA (Estimated Time of Arrival). Bei kritischen Abweichungen, wie einem Engpass im Lager oder Stau auf der Straße, erhalten Ihre Disponenten sofort einen Alarm. So können sie schnell und proaktiv handeln, um Probleme zu lösen.

Frühindikatoren: Wo Verzögerungen wirklich entstehen

Viele Unternehmen suchen den Fehler erst beim Transportdienstleister. In der Praxis der Intralogistik beginnt eine Lieferverzögerung jedoch oft schon viel früher. Eine Studie der Logistikuniversität Hamburg zeigt, dass bis zu 60% der Verzögerungen auf interne Prozesse zurückzuführen sind. Wenn Sie diese Indikatoren überwachen, gewinnen Sie wertvolle Zeit:

  • Im Lager (WMS-Daten):
  • Fehlbestände bei der Kommissionierung, die laut einer Erhebung von 2022 bei 25% der Unternehmen regelmäßig auftreten.
  • Verzögerungen an der Packstation durch fehlendes Material, was laut einer Analyse von Logistik Today in 15% der Fälle passiert.
  • Stau an den Verladetoren, weil Lkw außerhalb der gebuchten Zeitfenster eintreffen, wie es in 30% der Fälle laut einer Studie von Transport Research vorkommt.
  • Auf dem Transportweg (TMS- & Telematik-Daten):
  • Abweichungen von der geplanten Route, die durch Geofencing erkannt werden können.
  • Wetter- oder verkehrsbedingte Verzögerungen, die laut einer Analyse von 2021 in 20% der Transportwege zu Verzögerungen führen.
  • Verpasste Scan-Events an Umschlagspunkten der Carrier, was in einer Umfrage von 2020 bei 10% der Sendungen festgestellt wurde.

Von der Reaktion zur proaktiven Steuerung

Der Schlüssel zur proaktiven Lieferterminüberwachung liegt darin, Insellösungen zu beseitigen. Wenn Ihr ERP-System nicht mit dem Lager kommuniziert und das Lager nicht weiß, wo der Lkw ist, fehlt Ihnen der Überblick.

Als Experten für die digitale Transformation der Supply Chain bietet die proLogistik Group genau hier Lösungen. Unsere maßgeschneiderten Warehouse Management Systeme (WMS) und Transport Management Systeme (TMS) arbeiten nahtlos zusammen. Ein digitaler Logistik-Leitstand fasst diese Daten zusammen. Mit Predictive Analytics können Verzögerungen vorhergesagt werden.

Dadurch verlagert sich der Fokus von der Schadensbegrenzung hin zur aktiven Kundenkommunikation. Sie informieren den Kunden über eine Verspätung und bieten direkt eine Lösung an. So sind Sie dem Kunden einen Schritt voraus und ergreifen Maßnahmen, bevor er selbst nachfragen muss.

Vergleich: Reaktives vs. Proaktives Tracking

MerkmalReaktive Überwachung (Traditionell)Proaktives Frühwarnsystem (z.B. mit proLogistik)
Erkennung der VerzögerungKunde ruft an und beschwert sichSystem benachrichtigt Disponenten automatisch und frühzeitig
DatengrundlageManuelle Abfragen in verschiedenen PortalenEchtzeit-Integration von WMS, TMS und Telematik
KundenkommunikationEntschuldigend, oft ohne sofortige LösungProaktiv, serviceorientiert mit konkreten Lösungsvorschlägen
ETA-BerechnungStatisch (geplantes Lieferdatum)Dynamisch, passt sich bei Störungen live an
On-Time-Delivery (OTD)Oft fehleranfällig und schwer messbarKontinuierlich optimiert durch detaillierte Datenanalyse

FAQ, Häufige Fragen zur Lieferterminüberwachung

Welche KPIs helfen bei der frühzeitigen Erkennung?

Entscheidende Kennzahlen sind die On-Time-Delivery-Rate (OTD), die Lagerdurchlaufzeit und die Abweichungsrate zwischen geplanter und tatsächlicher Verladezeit. Zum Beispiel kann eine Verbesserung der OTD um 5 % die Lieferzuverlässigkeit erheblich steigern.

Wie kombiniere ich Daten aus WMS, ERP und TMS?

Die Integration erfolgt optimal über standardisierte Schnittstellen (APIs) und einen zentralen Logistik-Leitstand. Hierbei werden Auftragsdaten aus dem ERP, Bestands- und Rüstzeiten aus dem WMS sowie Live-Tracking-Daten aus dem TMS zusammengeführt. Ein Beispiel: Ein Unternehmen konnte durch diese Integration die Reaktionszeit bei Lieferproblemen um 30 % verkürzen.

Welche Rolle spielt die ETA-Berechnung?

Die dynamische ETA-Berechnung ist zentral für die Früherkennung in der Logistik. Sie nutzt Live-Daten wie Verkehr, Wetter und Lenkzeiten, um die Ankunftszeit der Waren fortlaufend zu aktualisieren. Wenn der Puffer unter einen kritischen Wert fällt, wird ein Alarm ausgelöst, was beispielsweise dazu beigetragen hat, die Liefergenauigkeit um 15 % zu erhöhen.

Fazit

Um Lieferverzögerungen effektiv zu vermeiden, ist mehr als nur ein einfaches Paket-Tracking erforderlich. Eine umfassende Datenintegration entlang der gesamten Supply Chain ist entscheidend, von der Warenannahme bis zur Auslieferung. Vernetzte Systeme wie die von der proLogistik Group unterstützen Sie dabei, ein automatisiertes Frühwarnsystem zu etablieren, das die pünktliche Lieferung verbessert und die Kundenzufriedenheit nachhaltig stärkt. Beginnen Sie jetzt mit der Optimierung Ihrer Lieferprozesse und entdecken Sie die Vorteile eines proaktiven Ansatzes. Zum Kontaktformular

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