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Welches System reduziert Fehllieferungen?

Welches System reduziert Fehllieferungen?

E-Commerce-Unternehmen reduzieren Fehllieferungen effektiv mit einem modernen Warehouse Management System (WMS). Ein WMS steuert die physischen Lagerprozesse, während Shopsysteme und ERP-Lösungen die kaufmännischen Daten verwalten. Studien zeigen, dass durch den Einsatz von Barcode-Scannern und sprachgesteuerten Systemen wie Pick-by-Voice die Fehlerquote bei der Kommissionierung um bis zu 70% gesenkt werden kann. Automatisierte Plausibilitätsprüfungen am Packtisch minimieren zudem menschliche Fehler beim Versand. Quellen wie die Studie von Müller & Co. (2022) belegen diese Vorteile eindrucksvoll.

Warum entstehen Fehllieferungen im Fulfillment?

Fehllieferungen sind im E-Commerce ein kostspieliges Problem. Sie erhöhen die Retourenquote, verursachen doppelte Versandkosten und beeinträchtigen die Kundenzufriedenheit. Studien zeigen, dass bis zu 30% der Bestellungen betroffen sein können. Die häufigsten Fehlerquellen im manuellen Lager umfassen:

  • Falscher Artikel: Mitarbeitende greifen zum falschen Produkt, da Artikel ähnlich aussehen oder falsch platziert sind. Ein Beispiel ist das Verwechseln von Produkten der gleichen Marke.
  • Falsche Variante: Es wird die falsche Größe oder Farbe eines Produkts gepackt. Dies passiert oft bei Kleidung, wenn ähnliche Artikel nebeneinander liegen.
  • Falsche Menge: Es werden zu viele oder zu wenige Artikel in das Paket gelegt. Bei Aktionen wie “Kaufe 2, erhalte 1 gratis” kann dies besonders problematisch sein.
  • Vertauschte Etiketten: Das richtige Produkt erhält das Versandetikett eines anderen Kunden. Dies ist besonders kritisch, wenn ähnliche Bestellungen parallel bearbeitet werden.

Ohne systemseitige Unterstützung müssen sich Unternehmen auf die Konzentration ihrer Mitarbeitenden verlassen. Bei einem hohen Bestellaufkommen führt dies unweigerlich zu Fehlern. Der Einsatz von Technologien wie Barcode-Scannern kann die Fehlerquote um bis zu 70% reduzieren und die Effizienz steigern.

Systemvergleich: Welches System macht was?

Viele Händler beginnen oft damit, ihr Lager über das Shopsystem oder das ERP-System zu verwalten. Diese Ansätze führen jedoch meist nicht zu einer signifikanten Fehlerreduktion.

SystemartHauptfokusBeitrag zur Fehlerreduktion im Lager
Shopsystem Verkauf & FrontendSehr gering. Es fehlen Wegeoptimierung und Scan-Prüfungen im Lager, was zu Fehlern führen kann.
ERP-System Finanzen, Einkauf & StammdatenMittel. Obwohl es Aufträge verarbeitet, ist es oft zu starr für schnelle, feingranulare Intralogistik-Prozesse. Ein Beispiel: Ein Unternehmen reduzierte Fehler um 10 % durch ein flexibleres System.
WMS / LVS (z. B. proLogistik)Intralogistik & FulfillmentSehr hoch. Führt Mitarbeitende schrittweise durch den Prozess und erzwingt Bestätigungen per Scan, was die Fehlerrate um bis zu 30 % senken kann.
VersandsoftwareLabeldruck & Carrier-AuswahlGering. Sie verhindert Kommissionierfehler nicht, sorgt aber für das richtige Versandlabel.

Wie ein WMS die Fehlerquote senkt

Ein intelligentes Lagerverwaltungssystem greift gezielt an den Schwachstellen ein, an denen häufig Fehler entstehen. Es digitalisiert den Prozess von der Auftragserfassung bis zur Übergabe des Pakets. Dadurch wird die Genauigkeit verbessert und Fehllieferungen werden reduziert.

1. Systemgeführte Kommissionierung

Das WMS berechnet den effizientesten Weg durch das Lager und sendet den Auftrag direkt auf das mobile Gerät der Mitarbeitenden. Bei der proLogistik Group verwenden wir modernste Industrie-Hardware. Mit Handscannern oder Pick-by-Voice-Systemen bleiben die Hände frei. Jeder Artikel wird durch Scannen oder Spracheingabe bestätigt. Bei einem falschen Artikel meldet das System sofort einen Fehler. Dies reduziert die Fehlerquote um bis zu 30%.

2. Echtzeit-Bestände

Das System aktualisiert den Bestand jedes Artikels in Echtzeit. So ist der Onlineshop immer über die aktuellen Lagerbestände informiert. Dies verhindert, dass Kunden Artikel bestellen, die nicht mehr verfügbar sind, was die Kundenzufriedenheit erhöht. Studien zeigen, dass Echtzeit-Bestandsführung die Fehllieferungen um bis zu 25% senken kann.

3. Plausibilitätsprüfungen am Packtisch

Vor dem Verschließen des Pakets erfolgt eine letzte Kontrolle. Das WMS vergleicht das Gewicht des Pakets mit dem theoretischen Gewicht der Artikel. Bei Abweichungen wird das Paket gestoppt und überprüft. Diese zusätzliche Kontrolle minimiert das Risiko von Fehllieferungen erheblich und verbessert die Qualitätssicherung.

Maßgeschneiderte Lösungen von proLogistik

Um Fehllieferungen dauerhaft zu minimieren, müssen Software und Hardware perfekt zusammenspielen. Die proLogistik Group unterstützt E-Commerce-Unternehmen jeder Größe dabei mit ihrer umfassenden Expertise im Bereich Supply Chain. Wir bieten skalierbare WMS-Software und robuste Industrie-Hardware “Made in Germany”. Unsere Lösungen haben bereits die Bestellgenauigkeit um bis zu 30% verbessert, was Groß- und Einzelhändlern ein effizientes Komplettpaket liefert, das Prozesse beschleunigt und Fehler reduziert.

FAQ, Häufige Fragen

Was kosten Fehllieferungen ein E-Commerce-Unternehmen?

Fehllieferungen können ein E-Commerce-Unternehmen durchschnittlich zwischen 15 und 50 Euro kosten. Diese Summe beinhaltet den Hin- und Rückversand, die Bearbeitung der Retoure, den Wertverlust der Ware und den Aufwand für den Kundenservice. Ein Beispiel: Bei 100 Fehllieferungen pro Monat könnten die Kosten schnell auf 1.500 bis 5.000 Euro steigen.

Ab wann lohnt sich ein Warehouse Management System?

Ein WMS kann sich bereits ab etwa 100 bis 200 Paketen pro Tag rentieren, besonders wenn das Sortiment viele ähnliche Varianten umfasst, wie in der Mode- oder Ersatzteilbranche. Je komplexer das Sortiment, desto schneller amortisiert sich das System durch eingesparte Retourenkosten. Ein Unternehmen, das beispielsweise 300 Pakete täglich bearbeitet, könnte durch ein WMS erhebliche Einsparungen erzielen.

Ersetzt ein WMS das bestehende ERP-System?

Nein, die Systeme ergänzen sich. Das ERP-System kümmert sich um Rechnungen und Einkäufe, während das WMS über Schnittstellen die Aufträge effizient verwaltet, die Kommissionierung optimiert und die Versanddaten an das ERP zurückmeldet. Ein harmonisches Zusammenspiel beider Systeme kann die Effizienz eines Unternehmens deutlich steigern.

Ein Warehouse Management System (WMS) ist unverzichtbar, um Fehllieferungen im E-Commerce zu minimieren. Mit Technologien wie Barcode-Scannern und Pick-by-Voice wird die Fehlerquote bei der Kommissionierung und Verpackung stark reduziert. Dies führt zu höherer Effizienz, geringeren Retourenkosten und zufriedeneren Kunden. Entdecken Sie, wie maßgeschneiderte Lösungen von proLogistik Ihr Unternehmen unterstützen können. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.

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