Fachbegriffe - erklärt von proLogistik

Cross-Docking

Cross Docking
Bild: Michal Chmurski / Shutterstock

Was ist Cross-Docking?

Cross-Docking oder auch Kreuzverkupplung bezeichnet eine Umschlagsart für Waren in der Logistik und hat in den vergangenen Jahren verstärkt an Bedeutung gewonnen. Das Konzept von Cross-Docking hat das Ziel Waren nicht mehr zu lagern, sondern direkt umzuschlagen und die Waren an die Kunden weiter zu versenden. Durch dieses System können die Lagerhaltungskosten gesenkt werden.

Cross-Docking eignet sich insbesondere für Unternehmen, die große Mengen an Waren umschlagen wie zum Beispiel Distributionsnetzwerke mit vielen Wareneingängen- und Ausgängen und planbaren Mengen. Die einzelnen Lagerpunkte werden zu Cross Docking Punkten. So ein Punkt ist in der Regel das Zentrallager eines Händlers oder eines Logistikdienstleisters.

In der Praxis kommt Cross-Docking in drei verschiedenen Varianten zur Anwendung:

  • Einstufiges System: Bei der einstufigen Variante werden die Waren durch den Lieferanten bezogen auf den Endempfänger vorkommissioniert. Das bedeutet die Waren werden vom Absender verpackt und über unterschiedliche Umschlagpunkte direkt an den Endempfänger versendet. Der Absender bzw. der Lieferant muss die Adressdaten des Empfängers dafür schon vorzeitig auf den Waren vermerken.
  • Zweistufiges System: Die zweistufige Variante wird auch als Transshipment System bezeichnet. Bei dieser Methode werden die Waren vom Lieferanten unverändert bis zum Umschlagspunkt versendet. Von diesem Punkt wird die Kommissionierung aus wird erst die Kommissionierung auf neue Wareneinheiten und die Lieferung an den Endempfänger durchgeführt.
  • Mehrstufiges System: Das mehrstufige Cross-Docking stellt die dritte Variante dar. Im Vergleich zum Transhipment System sind bei dieser Variante weitere Prozessschritte gefragt. Weitere Schritte können beispielsweise die Konfektionierung oder Etikettierung sein.

Cross-Doking bietet folgende Vorteile:

  • Geringere Durchlaufzeiten
  • Zeitgerechte Anlieferung
  • Minimierung des Lagerplatzbedarfs
  • Reduzierung der Lagerhaltungskosten
  • Reduzierung des Bestands

 

 

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